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Schritte Richtung Gesundheit

Gesund werden und sogar Abnehmen allein durch tägliches Gehen? Das sagt die Wissenschaft dazu.


Die Popularität von Fitnesstrackern mit Schrittzählern ist in letzter Zeit enorm gestiegen. Dieser Umstand ist auch einer der größten sportmedizinischen Organisationen, nämlich dem American College of Sports Medicine, nicht entgangen. Daraufhin gingen sie der großen Frage nach, in welcher Beziehung die tägliche Schrittzahl und die Sterblichkeitsrate bzw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ II stehen.


Tanzend freut sich Gino über seine 10.000 Schritte

Schritte und die Herzgesundheit

11 Studien entsprachen den Suchkriterien und wurden ausgewertet. Beispielhaft ist hier eine Untersuchung an 2.576 tasmanischen Probanden, die über einen Zeitraum von 10 Jahren beobachtet wurden. In diesem 10-jährigen Untersuchungszeitraum kam es zu insgesamt 219 Todesfällen. Die durchschnittliche Schrittzahl pro Tag belief sich auf ~8.800. Eine höhere Schrittzahl stand hier in einem inversen und linearen Verhältnis zur Gesamtmortalität. Übersetzt bedeutet das:

Je mehr Schritte eine Person durchschnittlich am Tag lief, umso geringer war die Chance einer möglichen Todesursache zu erliegen. Also mehr Schritte = Sehr wahrscheinlich länger leben.


In einer weiteren Studie mit insgesamt 45.000 Teilnehmer-Jahren, (Teilnehmerjahre = Anzahl der untersuchten Teilnehmer x Untersuchungszeitraum) bei Personen mit erhöhtem Diabetesrisiko, wurde der Zusammenhang zwischen der täglichen Schrittzahl und Herz-Kreislauf-Erkrankungen analysiert. Erneut konnte auch hier wieder eine inverse und lineare Assoziation gefunden werden. Das galt sowohl für die Studienteilnehmer, die bereits eine hohe Ausgangsschrittzahl hatten, als auch für jene, bei denen eine entsprechend hohe Verä